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© Caritas Wien

© David Ganahl

Vernissagen-Spaziergang
Fr 17.08. / 18:00–20:30 / SONNTAG


Am Eröffnungsabend lädt der Walserherbst zum gemütlichen Kunstspaziergang in die Gemeinde Sonntag ein.

Wir beginnen beim Museum Großes Walsertal und bewegen uns von Vernissage zu Vernissage in Richtung biosphärenpark.haus und Seilbahnstation, um pünktlich zur Walserherbst-Eröffnung im Festivalzentrum einzutreffen.
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© Dietmar Nigsch

© Barbara Anna Husar

Himmel und Herde. Die Emanzipation der Kuh
Arbeiten von Barbara Anna Husar
Fr 17.08.–So 07.10. / Mi, Do, So 14:00–17:00 | Fr, Sa 16:00–19:00
Museum Großes Walsertal SONNTAG
Führung mit Barbara Anna Husar: Do 06.09. / 17:00


Wer hütet wen und wie fließt die Milch ins Tal? Die Multimediakünstlerin Barbara Anna Husar, lässt nicht nur das Euter fliegen, sondern stellt auch im Stallgebäude des Museums aus: DinosaurierInnen, eine Herde Euterkobolde und viel heiße Luft für neue Perspektiven.
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© Dietmar Nigsch

© Martin Frommelt

VÄhtreb – Viehtrieb
Arbeiten von Martin Frommelt (LIE)
So 20.05.–So 07.10. / Mi, Do, So 14:00–17:00 | Fr, Sa 16:00–19:00
Museum Großes Walsertal SONNTAG
Führungen mit Martin Frommelt: Sa 25.08. / 17:00 | Do 06.09. / 15:00


Der Liechtensteiner Künstler Martin Frommelt widmet sich in seinem 1974–1986 entstandenen Zyklus „Vähtreb – Viehtrieb“ der Reduktion der Schicksalsgemeinschaft zwischen Mensch und Tier und dem harten Leben, abseits jeder Alpenromantik. Die großformatigen Drucke vermitteln das karge Dasein der Viehhirten zur Zeit des sommerlichen Weidegangs.

„Es geht um das Wesentliche, ohne das Vieh hätten wir nicht überlebt“, beschreibt Martin Frommelt den Existenzkampf, der über Generationen unsere Seins- und Denkweise geprägt hat. Der in Schaan geborene Künstler hielt in der Bil-derwelt von „Vähtreb“ seine Erinnerungen fest, die er seit seiner frühen Kindheit als „Pföhler“ auf der Alpe erlebt hat.

Das Museum in Sonntag zeigt in der Ausstellung „Vähtreb – Viehtrieb“ noch bis 7. Oktober 2018 eine Auswahl des 135 Bilder umfassenden Zyklusses. In der Gaststube ist die vollständige grafische Sammlung als Videoinstallation zu sehen.

Eine Zusammenarbeit von Museum Großes Walsertal und Walserherbst.
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© Mihai M. Mitrea

© Nikolaus Walter

 

Zehn extraordinaire photograph. Abbildungen
von Nikolaus Walter mit Texten von Joe Berger (1973)

Fr 17.08.–So 07.10. / Mi, Do, So 14:00–17:00 | Fr, Sa 16:00–19:00
Museum Großes Walsertal SONNTAG

Nikolaus Walters Fotografien begleiten den Walserherbst seit seinen Anfängen. Traditionsgemäß zieren seine Motive die Festival-Postkarten.

Heuer holt der Walserherbst die Mappe „Zehn extraordinaire photograph. Abbildungen von Nikolaus Walter mit Texten von Joe Berger“ ins Tal. Das 1973 gemeinsam mit dem legendären Wiener Szene-Literaten Joe Berger (1939–1991) produzierte Bild-Text-Werk zum österreichischen Provinzialismus und der Befindlichkeit der österreichischen Seele gelangt damit nach 45 Jahren erneut an die Öffentlichkeit.

Nikolaus Walter hat die „Abbildungen” um sieben Stück erweitert und die Vorarlberger Schriftstellerin Monika Helfer eingeladen, diese neu zu interpretieren.

Im Rahmen der Ausstellung liest Schauspielerin Martina Spitzer aus dem Nachlass Joe Bergers.
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© Anne Klinge

© Nikolaus Walter

SEILBAHNGESCHICHTE(N)
Sammlung und Schau
Fr 17.08.–So 09.09. / Mi–So 15:00–19:00
Talstation Sonntag/Stein SONNTAG


Täglich frische Milch im Dorf und Güter aller Art auf entlegenen Höfen und Alpen – bis zur rapiden Ausbreitung der Güterwege kaum denkbar ohne Seilbahnen. Sie erleichterten den Bergbauern nicht nur die Arbeit, sie halfen bei Notfällen jeglicher Art, ermöglichten den Zugang zu Bildung sowie die Begegnung mit den Menschen im Tal. Seilbahnen veränderten die Beziehung zwischen Mensch und Landschaft. Heute gelten sie als gefragte Verkehrsalternativen in pulsierenden Metropolen.

2018 feiert die wichtigste Seilbahn des Tales ihr 50-jähriges Bestehen. Der Walserherbst nimmt dies zum Anlass, gemeinsam mit den Einheimischen eine Ausstellung zur Seilbahngeschichte im Großwalsertal zusammenzutragen.

Alle sind herzlich eingeladen, sich mit ihren Erinnerungen – seien es Fotos, Pläne, Amtsverkehr, Anekdoten – in die Schau einzubringen und die Sammlung zu bereichern.

Info & Abgabe: Seilbahn Stein 05554/52 810 oder talstation@seilbahn-sonntag.at

Zum Abschluss liest Festivalschreiber und Chronist Thomas A. Wisser in der Gondel der Seilbahn aus seinen Aufzeichnungen.
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© Anne Klinge

© Gregor Pokorny

LINEAMENT
von Bildhauer Gregor Pokorny
Fr 17.08.–So 09.09. / So–Mi 12:00–18:00 | Do–Sa 10:00–18:00
biosphärenpark.haus SONNTAG


Der besondere Linienzug – das „Lineament“ – ist ein wesentliches Merkmal einer Arbeit. Dieses vorerst nur Vorgestellte auf einen sinnlich begreifbaren Stoff zu übertragen, ist Gregor Pokorny ein selbstvergessen-beglückendes Spiel. Jeder Bachspaziergang führt zu überreicher, mannigfacher Beute. Ursache dieser faszinierenden und anregenden Fülle an Gesteinen ist eine „steinalte“, tiefgreifende Bewegungsfläche in der Erdkruste, das „Periadriatische Lineament“.

Neben der Werkausstellung „Lineament“ im bio-sphärenpark.haus arbeitet Pokorny an der Lutz und vermittelt beim Workshop „Flusswerkstatt“ (siehe Seite 41) sein Wissen über bildhauerisches Formen, installatives Arbeiten sowie das Brennen von Kalkstein.
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© Anne Klinge

© Ramona Waldner & Judith Benedikt

UnberÜhrte SchÖnheit – Indigenen Rindern auf der Spur
von Werner Lampert
Fr 17.08.–Fr 30.11. / So–Mi 12:00–18:00 | Do–Sa 10:00–18:00
biosphärenpark.haus SONNTAG


Das Buch „Unberührte Schönheit. Reisen zu den ursprünglichen Kühen der Welt“ dokumentiert das Werk eines Mannes, der beschloss, die aufregendsten, schönsten und seltensten indigenen Rinderrassen dieser Welt zu fotografieren. Jene, die man erst nach tagelanger Suche zu Gesicht bekommt und jene, von denen es nur mehr eine Handvoll gibt.

Die abenteuerliche Reise führte Werner Lampert mit den Fotografinnen Ramona Waldner und Judith Benedikt vom Zillertal nach Bhutan, von Uganda bis in die Mongolei. Dabei sind beeindruckende Fotografien entstanden, die an der unberührten Schönheit der Kühe dieser Welt teilhaben lassen und eine tiefe Faszination für diese kraftvollen, sanften und geheimnisvollen Tiere wecken.
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© Anne Klinge

© Uni Liechtenstein

The Great Valley – Visionen fÜr das GroSSe Walsertal
Studierende aus dem Masterstudium Architektur der Universität Liechtenstein präsentieren Ihre Arbeiten.
Ausstellungseröffnung: Fr 17.08. / 17:00
Fr 17.08.–So 09.09. / Mi–So 15:00–19:00
Alte Frächterei Burtscher THÜRINGERBERG


Im Wintersemester 2017/18 widmeten sich Studierende am Institut für Architektur und Raumentwicklung unter der Leitung von Prof. Anne Brandl und Dipl.-Ing. Martin Mackowitz der Aufgabe, raumplanerische Visionen für das Große Walsertal zu entwickeln. Entstanden sind inspirierende Projekte, die unterschiedliche Zukunftsszenarien zeigen. Die Arbeiten sollen zur Diskussion anregen und Möglichkeiten einer Entwicklung aufzeigen.

Ausgestellt wird eine Auswahl an Projekten sowie ein Modell im Maßstab 1:20.000..
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© Anne Klinge

© Elmar Bertsch

Podiumsdiskussion Great Valley
Von studentischen Visionen zum Raumentwicklungskonzept Großes Walsertal
Sa 25.08. / 18:00–20:00
Alte Frächterei Burtscher THÜRINGERBERG


Wie wird das Große Walsertal 2050 aussehen? Wird aus den sechs Dörfern eine Stadt? Werden wir mit dem Elektrofahrrad an unbewirtschafteten Alpen vorbei fahren? Wird das Große Walsertal der autofreie Central Park Vorarlbergs sein? Ausgehend von kühnen Visionen diskutiert das Podium über die Herausforderungen und Chancen eines Tales, das angesichts des Siedlungsdrucks aus dem Walgau, der Abwanderung junger Einheimischer und der Umbrüche in der Landwirtschaft seine kulturellen Eigenheiten bewahren und auf Qualität statt ungeplantes Wachstum setzen will.

TeilnehmerInnen: Martin Mackowitz, Institut für Architektur & Raumentwicklung, Universität Liechtenstein
Dietmar Nigsch, Walserherbst
Geli Salzmann, Stadtplanerin und Architektin
Markus Berchthold-Domig, Raumplaner

Moderation: Anne Brandl, Institut für Architektur und Raumentwicklung, Universität Liechtenstein.
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© Andreas Schertenleib

© Bildrecht Wien

Looking Back
Zeitgenössische Kunst & Diskurs
Ausstellungseröffnung: Sa 18.08. / 19:00
Sa 18.08.–So 09.09. / Mi–So 15:00–19:00 / Volksschule MARUL


„Looking Back” bietet in Kooperation mit Bildrecht einen faszinierenden Einblick in zwei diskursive Langzeit-Kunstprojekte der gemeinnützigen Kunstinitiative museum in progress:

„Eiserner Vorhang” ist eine von museum in progress konzipierte Ausstellungsreihe, die seit 1998 in der Wiener Staatsoper die Brandschutzwand zwischen Bühne und Zuschauerraum in einen temporären Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst verwandelt. Die jährlich wechselnden, 176 m² großen Werke internationaler KünstlerInnen sind jeweils für acht bis neun Monate zu sehen.

2002–2003 wurde parallel zu Wien auch ein Großbild in der Komischen Oper Berlin realisiert.

„Artists Talking” ist eine Gesprächsreihe mit international renommierten KünstlerInnen, die ab 1992 auf Video festgehalten wurde. Multimediakünstler Peter Kogler und museum in progress lieferten dafür ein einzigartiges ästhetisches Konzept: Die KünstlerInnen werden in Frontalsicht als „Talking Heads“ gezeigt, während die Stimme des Gesprächspartners jeweils aus dem Off zu hören ist.

Beide Kunstprojekte stehen auch im Zentrum der umfassenden Ausstellung „Curtain – Vorhang”, die vom 23. August bis zum 27. September 2018 im „Bildraum Bodensee” in Bregenz (Seestraße 5) gezeigt wird.

www.mip.at
www.bildrecht.at/bildraum
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© Martha Laschkolnig

© Martha Laschkolnig

© Walserherbst

duercube MISSING
Kunstobjekt im Großen Walsertal gesucht


Der am 3. September 2010 im Rahmen des Walserherbst aus der Seilbahn Sonntag/Stein im Kunstflug abgeworfene „duercube” ist verschwunden. Jährlich lockte das vom Vorarlberger Schlossermeister Alexander Dür gefertigte Kunstobjekt hunderte Besucher an den Ort des Aufpralls, die im Entstehen begriffene Galerie am Bachbett der Lutz. Das Große Walsertal ist nicht nur um sein rostigstes Kunstwerk bestohlen, sondern auch seiner guten Reputation als verlässlicher Kooperationspartner des Bundes und des Landes Vorarlberg beraubt. Für zweckdienliche Hinweise, die den genauen Tathergang erhellen und zum Auffinden des Objektes führen, ist eine Belohnung von € 3.000,– ausgeschrieben.

Steckbrief:
Material: Stahl
Größe: 1 m x 1 m x 1 m
Farbe: Rost
Form: Kubus mit Beulen künstlerischer Freiheit
Gewicht: 70 kg
Letzter Standort: 47°14`12.8”N / 9°54`39.1”E
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